Neue Mitglieder im Stiftungsrat

Die Leitung der Stiftung Ora et Labora als Trägerschaft des Benediktinischen Zentrums Sarnen ist erneuert worden. Nach erfolgreichem Aufbau des Benediktinischen Zentrums ist nun der Zeitpunkt gekommen, die Stiftung in die Obhut der Schwesterngemeinschaften und dem Kloster Engelberg zu übergeben. Sie entscheiden damit künftig über die Ausrichtung und Zukunft des Zentrums. Im Fokus steht der weitere Ausbau des Zentrums als Ort der Spiritualität, der Wallfahrt, der Begegnung und Lebensraum für andere Gemeinschaften.

Neu gehören der Trägerschaft die Schwesterngemeinschaften von Melchtal und Wikon an. Ihre Priorinnen, Sr. Daniela Bieri und Sr. Margrith Jegerlehner, nehmen nun Einsitz im Stiftungsrat. Die Klostergemeinschaft St. Andreas Sarnen ist neu mit Äbtissin Sr. Rut-Maria Buschor vertreten. Sie tritt die Nachfolge der ehemaligen Äbtissin Sr. Pia Habermacher an. Auf Vorschlag des zurücktretenden Präsidenten Hanspeter Kiser (Bild) wurde das bisherige Mitglied, Abt Christian Meyer vom Kloster Engelberg, zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Nebst Hanspeter Kiser und Sr. Pia Habermacher treten auch die bisherigen Mitglieder des Stiftungsrats, Sr. Heidi Kälin, Generaloberin Schwesterngemeinschaft St. Anna Luzern, sowie Rita Wismann, Theologin, zurück. Ihnen gebührt für die geleistete Arbeit ein grosser Dank.

Die Stiftung wurde 2016 gegründet mit dem Zweck, die Lebensgrundlage von Ordensgemeinschaften durch eine Zusammenführung zu unterstützen und sicherzustellen sowie ein Ort der Begegnung zu schaffen. Während rund drei Jahren wurden die verschiedenen Gebäude des Frauenklosters Sarnen saniert, umgebaut und die Infrastrukturen erneuert und erweitert. Die Stiftung war zuständig für die Realisierung und Finanzierung des Projekts durch Eigenleistungen und Spenden. Anfang 2019 zogen die Schwesterngemeinschaften von Melchtal und Wikon nach Sarnen. Zusammen mit der Klostergemeinschaft St. Andreas Sarnen bilden sie das Benediktinische Zentrum, in welchem aktuell 22 Schwestern leben.

Das Benediktinische Zentrum Sarnen gilt schweizweit als Pionierprojekt für die Zukunft älterer und immer kleiner werdenden Ordensgemeinschaften. Solche Zusammenführungen ermöglichen ein ordensgerechtes Leben im Alter, die gegenseitige Unterstützung sowie Hilfe bei einer Pflegebedürftigkeit.

Bild: Hanspeter Kiser war als Präsident des Stiftungsrates massgeblich an der Realisierung des Zentrums beteiligt.