Weitere Ansteckungen mit Corona

Im Benediktinischen Zentrum sind sieben weitere Schwestern positiv auf Corona getestet worden. Damit sind insgesamt 15 Schwestern von der Pandemie betroffen. Ebenfalls positiv getestet wurden der Spiritual sowie drei Mitarbeitende des Zentrums.

Zwei der betroffenen Schwestern befinden sich in Spitalpflege, die übrigen 13 Schwestern sind in Isolation. Sie werden von der Spitex, den Mitarbeitenden und Br. Meinrad vom Kloster Engelberg betreut. Der Spiritual sowie die betroffenen Mitarbeitenden befinden sich in Isolation.

Aufgrund dieser Vorfälle finden bis auf weiteres keine öffentlichen Eucharistiefeiern mehr in der Klosterkirche statt. Auch der Empfang des Benediktinischen Zentrums sowie die Pforte des Frauenklosters bleiben für Besucherinnen und Besucher bis auf weiteres geschlossen.

Je nach Aktualität werden wir entsprechend informieren.

 

 

Neue Mitglieder im Stiftungsrat

Die Leitung der Stiftung Ora et Labora als Trägerschaft des Benediktinischen Zentrums Sarnen ist erneuert worden. Nach erfolgreichem Aufbau des Benediktinischen Zentrums ist nun der Zeitpunkt gekommen, die Stiftung in die Obhut der Schwesterngemeinschaften und dem Kloster Engelberg zu übergeben. Sie entscheiden damit künftig über die Ausrichtung und Zukunft des Zentrums. Im Fokus steht der weitere Ausbau des Zentrums als Ort der Spiritualität, der Wallfahrt, der Begegnung und Lebensraum für andere Gemeinschaften.

Neu gehören der Trägerschaft die Schwesterngemeinschaften von Melchtal und Wikon an. Ihre Priorinnen, Sr. Daniela Bieri und Sr. Margrith Jegerlehner, nehmen nun Einsitz im Stiftungsrat. Die Klostergemeinschaft St. Andreas Sarnen ist neu mit Äbtissin Sr. Rut-Maria Buschor vertreten. Sie tritt die Nachfolge der ehemaligen Äbtissin Sr. Pia Habermacher an. Auf Vorschlag des zurücktretenden Präsidenten Hanspeter Kiser (Bild) wurde das bisherige Mitglied, Abt Christian Meyer vom Kloster Engelberg, zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Nebst Hanspeter Kiser und Sr. Pia Habermacher treten auch die bisherigen Mitglieder des Stiftungsrats, Sr. Heidi Kälin, Generaloberin Schwesterngemeinschaft St. Anna Luzern, sowie Rita Wismann, Theologin, zurück. Ihnen gebührt für die geleistete Arbeit ein grosser Dank.

Die Stiftung wurde 2016 gegründet mit dem Zweck, die Lebensgrundlage von Ordensgemeinschaften durch eine Zusammenführung zu unterstützen und sicherzustellen sowie ein Ort der Begegnung zu schaffen. Während rund drei Jahren wurden die verschiedenen Gebäude des Frauenklosters Sarnen saniert, umgebaut und die Infrastrukturen erneuert und erweitert. Die Stiftung war zuständig für die Realisierung und Finanzierung des Projekts durch Eigenleistungen und Spenden. Anfang 2019 zogen die Schwesterngemeinschaften von Melchtal und Wikon nach Sarnen. Zusammen mit der Klostergemeinschaft St. Andreas Sarnen bilden sie das Benediktinische Zentrum, in welchem aktuell 22 Schwestern leben.

Das Benediktinische Zentrum Sarnen gilt schweizweit als Pionierprojekt für die Zukunft älterer und immer kleiner werdenden Ordensgemeinschaften. Solche Zusammenführungen ermöglichen ein ordensgerechtes Leben im Alter, die gegenseitige Unterstützung sowie Hilfe bei einer Pflegebedürftigkeit.

Bild: Hanspeter Kiser war als Präsident des Stiftungsrates massgeblich an der Realisierung des Zentrums beteiligt. 

Spezieller Samichlaus zu Besuch

Dieser Chlausabend wird noch lange in Erinnerung bleiben. Denn ohne jegliche Ankündigung besuchten der Samichlaus und sein Schmutzli die Schwestern im Benediktinischen Zentrum. Dabei «lobte» und tadelte» der Samichlaus jede Schwester einzeln mit einem Spruch. Der Aufritt begeisterte und wurde von Schwestern sehr geschätzt und gelobt.

Entstanden ist dieser Anlass spontan. Da aufgrund der Corona-Massnahmen der traditionelle Samichlaus-Besuch abgesagt werden musste, organisierte Marianne Zurkirchen, Leiterin Hauswirtschaft, einen internen Chlausabend. Innert weniger Tagen schrieb sie für jede einzelne Schwester einen persönlichen Text und trat zugleich als Samichlaus(in) auf. Begleitet wurde sie von Leonora Aliu, welche als Fachfrau Hauswirtschaft tätig ist und die Rolle als Schmutzli übernahm.

 

Verzicht auf Besuche wegen Corona-Krise

Aufgrund der zunehmenden Fallzahlen und Massnahmen sind Besuche im Benediktinischen Zentrum nicht mehr möglich. Diesen Verzicht auf Besucherinnen und Besucher haben die drei Gemeinschaften von Sarnen, Melchtal und Wikon beschlossen.

Für das Verständnis danken die Schwesterngemeinschaften und die Betriebsleitung des Zentrums.

Je nach Verlauf der Coronakrise werden wir über aktuelle Entscheide betreffend Besuchsmöglichkeiten entscheiden und mitteilen.

Kreuzweg von Sr. Chantal Hug eingeweiht

Der 19. September war für das Benediktinische Zentrum ein besonderer Tag: Der Kreuzweg von Sr. Chantal Hug von der Schwesterngemeinschaft Melchtal wurde in Sarnen eingeweiht.

Im Beisein von Schwestern und Gästen begrüsste Hanspeter Kiser,  Präsident der Stiftung Ora et Labora, zu dieser besonderen Vernissage. «Ewiger Gott, segne den Kreuzweg, den Schwester Chantal mit grossem Können und viel Liebe zu Jesus Christus für ihr Kloster geschaffen hat, damit die Menschen, die den Kreuzweg gehen, sich verbunden erfahren mit dir», sprach Pater Césart an der Einsegnung. Bei der Besichtigung der einzelnen Kunstwerke erläuterte die Theologin Rita Wismann die 14 Stationen.

Als Kreuzweg bezeichnet man einen der Via Dolorosa (schmerzensreiche Straße) in Jerusalem, dem Leidensweg Jesu Christi, nachgebildeten Wallfahrtsweg. Die meisten der beschriebenen Szenen folgen der biblischen Passionsgeschichte, einige werden nicht ausdrücklich in der Bibel erwähnt Da nicht alle Menschen ins Heilige Land pilgern konnten, hat sich im Mittelalter bald der Brauch entwickelt, die Jerusalemer »Via Dolorosa« an anderen Orten nachzubilden. Es ist ein Weg angelegt worden, oftmals in der exakten Länge des Prozessionsweges in Jerusalem. Dabei wird nicht nur an die Leidensgeschichte Jesu erinnert, sondern auch für all die Menschen gebetet, die zu Unrecht verurteilt, gefoltert, verspottet und getötet wurden.

Kreuzweg von Sr. Chantal an der Klostermauer

 

 

Rundfahrt auf dem Sarnersee

«Das war der schönste Tag seit dem Zusammenschluss der drei Gemeinschaften im Benediktinischen Zentrum» . So äusserte sich eine der Schwestern begeisternd über den Ausflug am 22. September.

Per Bus wurden die Schwestern zur Anlagestelle des „Seestern“ in Sarnen transportiert. Nach dem Einstieg ins Schiff genossen die Schwestern zusammen mit den Mitarbeitenden des Zentrums das Zusammensein sowie die beschauliche Rundfahrt und entdeckten die Schönheiten der Uferlandschaft.

Bilder. Hier

Erfolgreiches Betriebsjahr im Zentrum

Im Frühjahr 2019 konnte das Zentrum nach rund einjähriger Umbauzeit bezogen werden. Am 25. Februar zügelten die Schwestern von Sarnen zurück in den Klostertrakt.  Sie waren während des Umbaus im Haus „Ranft“ auf der Klosteranlage untergebracht. Am 26. Februar zogen die Schwestern von Wikon ins Zentrum, am 7. März folgten die Schwestern von Melchtal.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 13 Mitarbeitende (6,75 Stellenprozent) beschäftigt, welche den Betrieb und die Betreuung motiviert, engagiert und kompetent sicherstellten. Die meisten Mitarbeitenden waren bereits in den Klöstern von Sarnen und Melchtal beschäftigt. In einigen Bereichen wurde der Betrieb durch die Schwestern tatkräftig unterstützt.

Das Interesse am Zentrum war auch bei der Öffentlichkeit gross. So fanden zahlreiche Führungen statt für interessierte Organisationen und Schwesterngemeinschaften statt, welche sich das Pionierprojekt für die Zukunft der Klöster besichtigten. Am «Tag der offenen Tür» im Juni besuchten rund 1800 Personen das Zentrum (Bild).

Mit der Realisierung eines Klosterkaffees im ehemaligen Herrenhaus konnte im Oktober zudem ein Begegnungsort für Besucherinnen und Besucher sowie Schwestern eröffnet werden.

Über 950 Spenderinnen und Spender, Organisationen und Firmen tragen mit ihren finanziellen Beiträgen wesentlich dazu bei, dass das Benediktinische Zentrum realisiert werden konnte. Ebenso unterstützen sie den Betrieb des Zentrums und den Ausbau als «Ort der Begegnung».

Jahresbericht 2019. Hier

 

 

 

 

Corona-Massnahmen bei Besuch von Schwestern

Über mehrere Wochen war es aufgrund der Corona-Massnahmen nicht mehr möglich, die drei Schwesterngemeinschaften von Sarnen, Melchtal und Wikon zu besuchen. Nun sind Besuche wieder möglich. Dabei sind verschiedene Massnahmen zum Schutz der Gemeinschaften zu berücksichtigen.

Maximal sind drei Besucher/innen pro Schwester erlaubt. Zudem dürfen sich höchstens zwei Gruppen von Besuchenden zur gleichen Zeit im gleichen Raum aufhalten. Zu beachten sind die Massnahmen des Bundes wie Abstandregeln von zwei Meter Distanz, kein Händeschütteln sowie Hände desinfizieren. Entsprechende Desinfektionsmittel sowie Mundschutze stehen zu Verfügung.

Die Besuchszeiten sind beschränkt von Montag bis Freitag von 9 bis 16.30 Uhr. Besuche müssen bei den Leitungen der Schwesterngemeinschaften direkt reserviert werden. Vor Ort müssen sich die Besucherinnen und Besucher im Empfangsraum des Benediktinischen Zentrums anmelden. Die Treffen finden im Klostercafé Scholastika statt

Die Gemeinschaften, die Geschäftsleitung und die Stiftung freuen sich auf die Besuche und danken für das Einhalten der Massnahmen.

Kontakte für Besuchs-Reservierungen
Gemeinschaft Sarnen 041 660 11 61
Gemeinschaft Melchtal 041 669 70 20
Gemeinschaft Wikon 062 745 00 60

Gottesdienste in der Klosterkirche finden wieder statt

Seit Mitte März konnten aufgrund der Corona-Massnahmen keine Messen durchgeführt werden in der Klosterkirche St. Andreas im Benediktinischen Zentrum. Zur Freude der drei Schwesterngemeinschaften ist dies nun wieder möglich.

Dabei sind allerdings verschiedene Massnahmen zu beachten:

  • Eintragen in die Anwesenheitsliste.
  • Desinfizieren der Hände (Desinfektionsmittel stehen bereit).
  • Die Weihwasserbecken bleiben bis auf weiteres leer.
  • Die Besucher nehmen an den gekennzeichneten Orten Platz.
  • Familien, oder Personen, die im selben Haushalt leben, müssen nicht getrennt sitzen.
  • Vor der Kommunion: Hände desinfizieren (Desinfektionsmittel stehen bereit)
  • Weiter gilt wie bisher: Keine Mundkommunion, nur Handkommunion!