Besuch im Benediktinischen Zentrum

Ein besonderer  Besuch im Benediktinischen Zentrum: Abt Christian von Engelberg kam am 13. März mit seinem Gast, Abtprimas Gregory J.  Polan,  ins Kloster. Gregory J. Polan ist ein US-amerikanischer Ordensgeistlicher und seit 2016 Abtprimas der benediktinischen Konföderation.

Empfangen wurden sie von den Schwesterngemeinchaften Sarnen, Melchtal und Wikon, welche gemeinsam im Benediktinischen Zentrum leben.

Tag der offenen Tür

Nach den umfassenden Umbau- und Sanierungsarbeiten sowie dem Einzug der Schwestern von Wikon und Melchtal ist das Benediktiniche Zentrum seit Anfang März in Betrieb.

Nun bietet sich der Bevölkerung sowie den vielen Spenderinnen und Spendern die Möglichkeit, das Zentrum am Samstag, 22. Juni 2019, ab 13.30 Uhr zu besichtigen.

Klosterleben erhalten und stärken

Durch die Nutzung gemeinsamer Räumlichkeiten und Dienstleistungen sowie gegenseitiger Unterstützung wird das Klosterleben von den Gemeinschaften  erhalten und gestärkt. Das Zentrum gilt deshalb als wegweisend für die Zukunft der zunehmend älteren Klöster. Trägerschaft  ist die Stiftung Ora et Labora.

Schwestern von Melchtal sind eingezogen

Jetzt sind auch die elf Schwestern vom Klosters Melchtal nach Sarnen gezogen. Sie bewohnen das Haus Josef, welches dafür umfassend um- und ausgebaut wurde.

Insgesamt leben nun 25 Schwestern der drei Gemeinschaften von Sarnen, Melchtal und Wikon im Benediktinischen Zentrum.

Medienbericht NLZ über Umzug. Hier

Bild: Pius Amrein, NLZ

Schwestern von Wikon sind nach Sarnen gezügelt

Die Schwesterngemeinschaft vom Kloster Wikon ist am 26. Februar ins Benediktinische Zentrum Sarnen eingezogen. Bereits ein Tag früher sind die Schwestern des Frauenklosters Sarnen, welche während der Umbauzeit in einem provisorischen Ort im Frauenkloster Sarnen  untergebracht waren, in ihre neuen Wohnräume im barocken Kloster eingezogen.

Die Schwestern von Wikon wohnen im Haus Nazareth, welches ebenfalls umfassend umgebaut wurde.

Umzugsbilder. Hier
Video Zofinger Tagblatt. Hier

 

 

Medienorientierung über das Benediktinische Zentrum

In den vergangenen 14 Monaten wurden die verschiedenen Gebäude des Frauenklosters Sarnen um- und ausgebaut sowie saniert. Entstanden ist dadurch das Benediktinische Zentrum, in welchem ab Ende Februar die Schwesterngemeinschaften von Sarnen, Melchtal und Wikon zusammenleben werden.

Durch die Nutzung gemeinsamer Räumlichkeiten und Dienstleistungen sowie gegenseitiger Unterstützung soll das Klosterleben der drei Gemeinschaften erhalten und gestärkt werden. Das Projekt gilt deshalb als wegweisendes Projekt für die Zukunft älterer Ordensgemeinschaften.

Initiiert wurde das Benediktinische Zentrum durch die Schwesterngemeinschaft St. Anna Luzern. Für die Finanzierung und Realisierung sowie den künftigen Betrieb des Zentrums wurde die Stiftung Ora et Labora gegründet.

Präsentation Medienkonferenz. Hier
Medienberichte. Hier

Das Benediktinische Zentrum wird im Februar bezogen

Im Frauenkloster Sarnen entsteht das Benediktinische Zentrum, in welchem ab Ende Februar 2019 nebst den Schwestern von Sarnen auch die Schwestern der Klöster Melchtal und Wikon leben werden.

Durch die Nutzung gemeinsamer Räumlichkeiten und Dienstleistungen sowie gegenseitiger Unterstützung wird das Klosterleben der drei Gemeinschaften mit ihren rund 25 Schwestern erhalten und gestärkt.

Dafür wurden in den vergangenen Monaten die verschiedenen Gebäude des Klosters um- und ausgebaut. Dazu gehören unter anderem pflegegerechte und rollstuhlgängige Zimmer sowie neue Aufenthalts-, Arbeits- und Gemeinschaftsräume. Ebenso wurde die historische Klosteranlage umfassend saniert und den heutigen Anforderungen, insbesondere in den Bereichen Sicherheit und Infrastruktur, angepasst – von einer zeitgemässen Beleuchtung über altersgerechte, hindernisfreie Zugänge bis zum Einbau von zwei Liftanlagen.

Für die Realisierung des Benediktinischen Zentrums hat das Frauenkloster Sarnen der Stiftung Ora et Labora einen Teil ihrer Gebäulichkeiten langfristig zur Verfügung gestellt. Die Stiftung ist für die Finanzierung und Realisierung sowie den künftigen Betrieb des Zentrums zuständig. Ziel ist, damit die Lebensgrundlage von alternden Ordensgemeinschaften zu unterstützen und sicherzustellen.

Die Gesamtkosten für die Realisierung belaufen sich auf rund 15 Millionen Franken. Die Finanzierung erfolgt mittels Eigenmittel, Spenden und Darlehen.

Nach der Realisierung des Wohnprojekts als Ort der Gemeinschaft wird schrittweise auch ein Ort der Begegnung für Pilgerinnen und Pilger, Besucherinnen und Besucher entstehen. Geplant sind insbesondere  ein Informations- und Ausstellungsraum sowie ein Klostercafé und ein Klosterladen. Damit soll das Benediktinische Zentrum als Ort der Spiritualität, Kultur und Wallfahrt erhalten und gefördert werden.

Bild: Für die Realisierung des Benediktinischen Zentrums werden die verschiedenen Gebäude um- und ausgebaut sowie saniert. So auch das «Haus Josef», in welchem künftig die Schwestern vom Kloster Melchtal leben werden.

Neue Herausforderungen im Zusammenleben

„Jede der Gemeinschaften hatte ihre Gewohnheiten. Plötzlich ändert alles und man muss sich auf etwas anderes einstellen.“ Schwester Rut-Maria vom Frauenkloster Sarnen äusssert sich in einem Radiobeitrag von Radio SRF zum künftigen Zusammenleben mit den Gemeinschaften von Melchtal und Wikon.
Radiobeitrag. Hier

Erfolgreiche Spendenaktion der Freundeskreise

Auch die Freundeskreise der Klöster Sarnen und Melchtal sowie den Ehemaligen des Klosters Wikon helfen mit bei der Spendensammlung der Stiftung für die Realisierung des Benediktinischen Zentrums. Anfang April lancierten sie die Aktion „Jeder Baustein zählt“. Bis Anfang Dezember wurden über 200’000 Franken gesammelt.

Ziel ist es, bis Mitte 2019 mit dieser Aktion insgesamt 250’000 Franken zu sammeln. Dabei können symbolische Bausteine für je zehn Franken einbezahlt werden.

Einzahlungsschein für „Jeder Baustein zählt“. Hier