Referat über Benediktinische Regel

Die Theologin Gabriela Lischer  aus Sachseln referiert  unter dem Motto «Er unterscheide genau und halte Mass» (RB 64,17 ) über die grundlegende Maxime der Benediktsregel.Die Benediktsregel kennt keine extremen Haltungen, spiritueller Leistungssport ist ihr fremd. Egal, um was es geht: Leitschnur ist immer das rechte Mass. Deshalb gilt die im Titel zitierte Weisung für den Abt allen und zu jeder Zeit. Was ist das rechte Mass und was nicht? Wo und wie äussert es sich?

Der Vortrag spürt der Bedeutung des rechten Masses als spiritueller Basis der Benediktsregel nach und will klären, wie sich ein massvolles, diskretes Leben konkret äussert – im Kloster und ausserhalb.

Gabriela Lischer  lebte zehn Jahre als Benediktinerin, besuchte etliche Studienwochen zur Benediktsregel, beschäftigt sich seit rund 25 Jahren mit der Ordensregel und verfasste ihre Doktorarbeit zu Religiöser Reife im Spiegel der Benediktsregel. Gegenwärtig arbeitet sie als Pastoralassistentin in Buochs und wohnt in Sachseln.

Der Anlass findet statt am 15. Oktober um 19 Uhr im Kapitelsaal des Benediktinischen Zentrums.

Organisiert wird der Anlass durch den Freundeskreis des Frauenklosters Sarnen.
Mehr Infos über Freundeskreis. Hier

Info-Broschüre über das Benediktinisches Zentrum

Am Anfang stand die Vison, Klöster zusammenzuführen statt aufzulösen. Entstanden ist daraus das Benediktinische Zentrum.

Die Info-Broschüre orientiert über die Hintergründe und die Realisierung sowie die Finanzierung des Zentrums und gibt Tipps und eine Übersicht für Besucherinnen und Besucher.

Zahlreiche Bilder geben einen Einblick in das Alltagsleben der drei Schwesterngemeinschaften Sarnen, Melchtal und Wikon.

Herausgegeben wurde der Prospekt von der Stiftung Ora et Labora.

Info-Broschüre „Das Benediktinische Zentrum“. Hier

Gottesdienste in der Klosterkirche

Ein wichtiges Ziel des Benediktinisches Zentrums ist auch die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Gemeinschaften sowie die Nutzung von gemeinsamen Infrastrukturen und Dienstleistungen.

Deshalb feiern die drei Schwesterngemeinschaften von Sarnen, Melchtal und Wikon gemeinsam auch die täglichen Gottesdienste in der Klosterkirche St. Andreas.

Zeiten Gottesdienst. Hier

Grosser Interesse am Benediktinischen Zentrum

«So einen Zustrom hätten wir uns nie träumen lassen», sagte Schwester Pia Habermacher gegenüber der Neuen Obwaldner Zeitung. In der Tat war das Interesse der Bevölkerung am neuen Benediktinischen Zentrum enorm.

Auf einem öffentlichen Rundgang gab es Einblicke in die verschiedenen baulichen Erneuerungen des Zentrums.  Sowohl bei der Besichtigung wie auch im Festzelt im Klosterpark kam es zu vielen herzlichen Begegnungen zwischen den Schwesterngemeinschaften von Sarnen, Melchtal und Wikon und den vielen Besucherinnen und Besuchern.

Beim offiziellen Festakt am Vormittag mit Gottesdienst und einem Talk nahmen zahlreiche Gäste teil, welche die Realisierung des Zentrums mit ihrem Engagement und ihrer finanziellen Unterstützung ermöglicht hatten.

Bild: Grossandrang beim Eingang zum Benediktinischen Zentrum (Bild Stefano Schröter).

Bilder von der Einweihung und der offenen Tür. Hier
Bericht Neue Obwaldner Zeitung. Hier
Bericht kath.ch. Hier

Video Baureportage:

Besuch im Benediktinischen Zentrum

Ein besonderer  Besuch im Benediktinischen Zentrum: Abt Christian von Engelberg kam am 13. März mit seinem Gast, Abtprimas Gregory J.  Polan,  ins Kloster. Gregory J. Polan ist ein US-amerikanischer Ordensgeistlicher und seit 2016 Abtprimas der benediktinischen Konföderation.

Empfangen wurden sie von den Schwesterngemeinchaften Sarnen, Melchtal und Wikon, welche gemeinsam im Benediktinischen Zentrum leben.

Klosterleben erhalten und stärken

Durch die Nutzung gemeinsamer Räumlichkeiten und Dienstleistungen sowie gegenseitiger Unterstützung wird das Klosterleben von den Gemeinschaften  erhalten und gestärkt. Das Zentrum gilt deshalb als wegweisend für die Zukunft der zunehmend älteren Klöster. Trägerschaft  ist die Stiftung Ora et Labora.

Schwestern von Melchtal sind eingezogen

Jetzt sind auch die elf Schwestern vom Klosters Melchtal nach Sarnen gezogen. Sie bewohnen das Haus Josef, welches dafür umfassend um- und ausgebaut wurde.

Insgesamt leben nun 25 Schwestern der drei Gemeinschaften von Sarnen, Melchtal und Wikon im Benediktinischen Zentrum.

Medienbericht NLZ über Umzug. Hier

Bild: Pius Amrein, NLZ

Schwestern von Wikon sind nach Sarnen gezügelt

Die Schwesterngemeinschaft vom Kloster Wikon ist am 26. Februar ins Benediktinische Zentrum Sarnen eingezogen. Bereits ein Tag früher sind die Schwestern des Frauenklosters Sarnen, welche während der Umbauzeit in einem provisorischen Ort im Frauenkloster Sarnen  untergebracht waren, in ihre neuen Wohnräume im barocken Kloster eingezogen.

Die Schwestern von Wikon wohnen im Haus Nazareth, welches ebenfalls umfassend umgebaut wurde.

Umzugsbilder. Hier
Video Zofinger Tagblatt. Hier

 

 

Medienorientierung über das Benediktinische Zentrum

In den vergangenen 14 Monaten wurden die verschiedenen Gebäude des Frauenklosters Sarnen um- und ausgebaut sowie saniert. Entstanden ist dadurch das Benediktinische Zentrum, in welchem ab Ende Februar die Schwesterngemeinschaften von Sarnen, Melchtal und Wikon zusammenleben werden.

Durch die Nutzung gemeinsamer Räumlichkeiten und Dienstleistungen sowie gegenseitiger Unterstützung soll das Klosterleben der drei Gemeinschaften erhalten und gestärkt werden. Das Projekt gilt deshalb als wegweisendes Projekt für die Zukunft älterer Ordensgemeinschaften.

Initiiert wurde das Benediktinische Zentrum durch die Schwesterngemeinschaft St. Anna Luzern. Für die Finanzierung und Realisierung sowie den künftigen Betrieb des Zentrums wurde die Stiftung Ora et Labora gegründet.

Präsentation Medienkonferenz. Hier
Medienberichte. Hier