Neue Zukunft für die Klöster von Melchtal und Wikon

Neue Besitzerin der Klosterliegenschaften in Melchtal und Wikon ist die Luzerner Transterra Immobilien AG. Sie hat die beiden Klostergebäude Anfang dieses Jahres erworben, wie die Stiftung Ora et Labora, welche für die Veräussserung der leerstehenden Leigenschaften zuständig war, mitteilt.

Für die künftige Nutzung werden durch die neue Besitzerin entsprechende Konzepte erarbeitet. Dabei sollen auch die Geschichte, Traditionen sowie die Werte der beiden Klöster berücksichtigt werden.

Die Übernahme ist auch für die beiden Schwesterngemeinschaften eine grosse Erleichterung. Einerseits werden sie finanziell entlastet, anderseits dient der Erlös als Teil ihrer Altersvorsorge und für die Deckung ihrer Kosten im Benediktinischen Zentrum in Sarnen.

Die beiden Schwestergemeinschaften leben seit Anfang 2019 zusammen mit den Schwestern von Sarnen im Benediktinischen Zentrum. Durch die Nutzung gemeinsamer Räume und Dienstleistungen wird das gemeinsame Klosterleben der 24 Schwestern erhalten und gestärkt.

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Kloster Melchtal
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Kloster Wikon

 

900 Jahre Schwesterngemeinschaft Sarnen

An den Jubiläums-Veranstaltungen finden auch gemeinsame Anlässe der beiden Klöster in Sarnen und Engelberg statt.

So findet unter anderem am 16. August 2020 im Klostergarten im Benediktinischen Zentrum ein Open-Air-Gottesdienst statt mit Abt Christian Meyer und musikalischer Umrahmung des Kirchenchors Sarnen.

Die beiden Klöster wurden 1120 als Doppelkloster in Engelberg gegründet.

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Info-Broschüre über das Benediktinisches Zentrum

Am Anfang stand die Vison, Klöster zusammenzuführen statt aufzulösen. Entstanden ist daraus das Benediktinische Zentrum.

Die Info-Broschüre orientiert über die Hintergründe und die Realisierung sowie die Finanzierung des Zentrums und gibt Tipps und eine Übersicht für Besucherinnen und Besucher.

Zahlreiche Bilder geben einen Einblick in das Alltagsleben der drei Schwesterngemeinschaften Sarnen, Melchtal und Wikon.

Herausgegeben wurde der Prospekt von der Stiftung Ora et Labora.

Info-Broschüre „Das Benediktinische Zentrum“. Hier

Abtei St. Andreas wählt neue Äbtissin

Die neue Äbtissin trat 1992 in die Abtei St. Andreas ein und legte ihre Profess am 7. Mai 1995 ab.

Für Äbtissin Rut-Maria ist es wichtig, dass „St. Andreas ein Ort der Gott-Suche und der Wallfahrt zum Sarner-Jesus-Kind bleibt, getragen vom gemeinsamen Gebet und dem Feiern des Glaubens”.

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Referat über Benediktinische Regel

Die Theologin Gabriela Lischer  aus Sachseln referiert  unter dem Motto «Er unterscheide genau und halte Mass» (RB 64,17 ) über die grundlegende Maxime der Benediktsregel.Die Benediktsregel kennt keine extremen Haltungen, spiritueller Leistungssport ist ihr fremd. Egal, um was es geht: Leitschnur ist immer das rechte Mass. Deshalb gilt die im Titel zitierte Weisung für den Abt allen und zu jeder Zeit. Was ist das rechte Mass und was nicht? Wo und wie äussert es sich?

Der Vortrag spürt der Bedeutung des rechten Masses als spiritueller Basis der Benediktsregel nach und will klären, wie sich ein massvolles, diskretes Leben konkret äussert – im Kloster und ausserhalb.

Gabriela Lischer  lebte zehn Jahre als Benediktinerin, besuchte etliche Studienwochen zur Benediktsregel, beschäftigt sich seit rund 25 Jahren mit der Ordensregel und verfasste ihre Doktorarbeit zu Religiöser Reife im Spiegel der Benediktsregel. Seit Anfangs August ist sie Pfarreileiterin in Kägiswil.

Der Anlass findet statt am 15. Oktober um 19 Uhr im Kapitelsaal des Benediktinischen Zentrums.

Organisiert wird der Anlass durch den Freundeskreis des Frauenklosters Sarnen.
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Orgelkonzert für Benediktinisches Zentrum

Zu Gast in der Pfarrei Alpnach: Unter diesem Motto organisiert die Pfarrei St. Peter und Paul Sarnen ein Orgelkonzert in Alpnach. An der Orgel spielt Wolfgang Broedel ein Feuerwerk der Orgeltänze.Die Türkollekte geht zu Gunsten des Benediktinischen Zentrums Sarnen.

Das Konzert findet statt am 27. Oktober 2019 und zusätzlich am 12. Januar 2020, 17.00 Uhr in der Kirche Alpnach.

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Grosses Interesse am Benediktinischen Zentrum

«So einen Zustrom hätten wir uns nie träumen lassen», sagte Schwester Pia Habermacher gegenüber der Neuen Obwaldner Zeitung. In der Tat war das Interesse der Bevölkerung am neuen Benediktinischen Zentrum enorm.

Auf einem öffentlichen Rundgang gab es Einblicke in die verschiedenen baulichen Erneuerungen des Zentrums.  Sowohl bei der Besichtigung wie auch im Festzelt im Klosterpark kam es zu vielen herzlichen Begegnungen zwischen den Schwesterngemeinschaften von Sarnen, Melchtal und Wikon und den vielen Besucherinnen und Besuchern.

Beim offiziellen Festakt am Vormittag mit Gottesdienst und einem Talk nahmen zahlreiche Gäste teil, welche die Realisierung des Zentrums mit ihrem Engagement und ihrer finanziellen Unterstützung ermöglicht hatten.

Bild: Grossandrang beim Eingang zum Benediktinischen Zentrum (Bild Stefano Schröter).

Bilder von der Einweihung und der offenen Tür. Hier
Bericht Neue Obwaldner Zeitung. Hier
Bericht kath.ch. Hier

Video Baureportage:

Radio-Sendung über die Zukunft des Klosters

Das benediktinische Frauenkloster in Sarnen (OW) ist noch bis Anfang 2019 eine Baustelle. Es wird umgebaut und saniert, damit ab Januar 2019 die Schwesterngemeinchaften aus den Klöstern Wikon  und Melchtal einziehen können. Dass drei voneinander unabhängige Klöster an einem einzigen Standort zusammengelegt werden ist in der Schweiz bisher einmalig.

Über dieses wegweisende Projekt berichtete Radio SRF 4  in der Sendung „Die Zukunft des Klosters“  Dabei wurde auch das Frauenkloster Sarnen besucht und Interviews mit Äbtissin Pia Habermacher und Priorin Rut-Maria geführt.

Radio-Sendung „Die Zukunft des Klosters“. Hier

Erfolg für Aktion „Jeder Baustein zählt“

Die Freundeskreise der drei Klöster Sarnen, Melchtal und Wikon unterstützen mit der Aktion „Jeder Baustein zählt“ die Realisierung des Benediktinischen Zentrums.

Bis Ende Juni wurden über 130’000  Franken gesammelt. Die Spendenaktion läuft auch weiterhin.

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Bild: Mitglieder des Freundeskreises des Frauenklosters orientierten im Mai auf dem Sarner Dorfplatz über das „Benediktinische Zentrum Sarnen“ und die Spendenkampagne.